Haben Sie schon einmal daran gedacht, Abfall in einen echten Verbündeten für Ihren Gemüsegarten zu verwandeln? Tomatenblätter, die oft vernachlässigt und weggeworfen werden, verbergen einen ungeahnten Schatz! Entdecken Sie Tomatendünger: ein altbewährtes Rezept, mit dem Sie Ihr Gemüse ganz ohne Chemie vor Schädlingen schützen können.
Dieser Dünger, obwohl wenig bekannt, ist voller Wirkstoffe nützlich und wirkt als hervorragendes natürliches Abwehrmittel. In diesem Artikel führen wir Sie durch die verschiedenen Schritte der Zubereitung und Anwendung dieses Gartenschatzes. Erfahren Sie, wie Sie es verwenden, ohne Ihre Pflanzen zu reizen und gleichzeitig ihre Gesundheit zu erhalten. Machen Sie sich bereit, Ihre Gartenarbeit mit einer ökologischen und effektiven Methode zu revolutionieren!
Tomatenblätter ernten
Zur Vorbereitung eines Tomatenpurin Um effizient zu sein, besteht der erste Schritt darin, die Blätter der Pflanze richtig zu ernten. Diese müssen in gutem Zustand sein und dürfen keine Anzeichen von Krankheiten oder Parasiten aufweisen. Es empfiehlt sich, sie während der Pflanzengröße oder am Ende der Saison, wenn die Früchte gut ausgebildet sind. Werfen Sie die Blätter nicht weg, denn sie sind voller Wirkstoffe. Nach der Ernte zerreißen Sie sie grob, um den Saft freizusetzen, bevor Sie sie in Ihren Behälter geben. Diese einfache und leichte Vorbereitung ermöglicht es Ihnen, jeden Teil Ihrer Kultur zu optimieren. Wenn Sie Ihre Vorbereitungen diversifizieren möchten, ziehen Sie auch andere Techniken in Betracht, wie z. B. Brennnesseljauche die verschiedene Vorteile bietet.
Vergärung von Gülle
Die Fermentation ist ein wichtiger Schritt bei der Herstellung von Purin in Ihren Tomaten. Dadurch können die in den Blättern enthaltenen Wirkstoffe extrahiert und konzentriert werden. Für eine ordnungsgemäße Fermentation legen Sie die abgerissenen Blätter in einen mit Regenwasser gefüllten Eimer und achten Sie dabei auf die Einhaltung der empfohlenen Proportionen. Lassen Sie dieses Präparat 5 bis 10 Tage im Schatten stehen und rühren Sie es regelmäßig um, um den Prozess zu fördern. Sobald die Gärung abgeschlossen ist, sollte die Flüssigkeit eine dunkelbraune Farbe haben, ein Zeichen dafür, dass sich Ihre Bemühungen gelohnt haben. Achten Sie darauf, die Mischung zu filtern, damit nur die Flüssigkeit übrig bleibt. Um mehr über die Fermentation bei anderen Materialien zu erfahren, lesen Sie bitte unseren Artikel über Vergärung von organischen Abfällen.
Ausbringen von Flüssigdünger auf Ihre Pflanzen
Um die Vorteile voll auszuschöpfen, Tomatenpurin, ist es entscheidend zu wissen, wie und wann es anzuwenden ist. Verdünnen Sie es um 10 %, um Schäden an Ihren Pflanzen zu vermeiden. Dies bedeutet, dass Sie für jeden Liter Mist 9 Liter Wasser hinzufügen müssen. Sprühen Sie diese Mischung auf das Laub der Pflanzen und achten Sie dabei besonders auf die Blattunterseite, wo sich Schädlinge oft verstecken. Vermeiden Sie die Anwendung der Gülle während der heißesten Stunden des Tages, um Blattbrand zu vermeiden. Die Anwendung alle acht bis zehn Tage wiederholen, insbesondere während Befallsperioden. Erwägen Sie auch, Brennnesseljauche in Ihren Tagesablauf einzubauen, da sie ergänzende Eigenschaften bietet. Schauen Sie sich unseren Leitfaden an auf natürliche Behandlungsalternativen um andere wirksame Lösungen zu entdecken.
Gülle konservieren
Sobald Sie Ihre Tomatenpurin, ist es wichtig zu wissen, wie es aufbewahrt wird, damit seine Wirksamkeit erhalten bleibt. Bewahren Sie es in einem luftdichten Behälter an einem lichtgeschützten und kühlen Ort auf. Im Allgemeinen ist es 2 bis 3 Wochen haltbar. Vermeiden Sie jedoch eine zu lange Lagerung, da es sonst seine wohltuenden Eigenschaften verlieren und einen unangenehmen Geruch abgeben könnte. Denken Sie auch daran, Ihren Behälter zur besseren Nachverfolgung mit dem Zubereitungsdatum zu beschriften. Wenn Sie andere Konservierungsmethoden für Ihre Gartenpräparate in Betracht ziehen, lesen Sie bitte unseren Artikel über gute nachhaltige Gartengewohnheiten.
